Gründonnerstag in Regensburg Bischof Voderholzer wäscht zwölf Helfern die Füße

Bischof Rudolf Voderholzer (rechts) bei der traditionellen Fußwaschung im Regensburger Dom. Foto: Bistum Regensburg

Zum ersten Mal seit Beginn der Corona-Pandemie hat am Donnerstag wieder die traditionelle Fußwaschung im Regensburger Dom stattgefunden. 

Wie das Bistum Regensburg mitteilte, wusch Bischof Rudolf Voderholzer bei der Messe am Gründonnerstag zwölf Mitarbeitern karitativer Einrichtungen die Füße. Laut dem Bistum handelte es sich um Personen aus Einrichtungen der Caritas, der Katholischen Jugendfürsorge und des Malteser-Hilfswerks, "die sich während der Pandemie besondere Verdienste erworben haben."

Die Fußwaschung geht auf das Letzte Abendmahl zurück, bei dem Jesus seinen Jüngern die Füße gewaschen haben soll. Jesus zeige auf diese Weise, dass er von den Jüngern eine Grundhaltung des Dienens und der Zuvorkommenheit erwarte, wenn sie in seinem Namen hinausgehen und das Evangelium verkünden, so Voderholzer. Mit der Zeremonie wollte der Bischof stellvertretend allen Mitarbeitern der Kirche danken, die trotz der Corona-Pandemie ihren Dienst am Nächsten weiter verfolgt haben. "Die sozial-karitativen Einrichtungen unter dem Dach der Kirche waren in den zurückliegenden beiden Jahren der Corona-Pandemie in außerordentlicher Weise gefordert, oft bis zur Belastungsgrenze und darüber. Sie haben Großes geleistet", wird der Bischof in der Mitteilung zitiert. 

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