Ein Kran überragt die Burggasse. Die Fassade der Ursulinenkirche ist seit Monaten hinter einem Baugerüst versteckt und ihr Dachstuhl unter einem eigens aufgebauten Schutzdach. Dort sind seit Frühsommer 2020 Zimmerer und zwischenzeitlich auch Maurer zugange, um dem Zahn der Zeit Paroli zu bieten. Mit 1,7 Millionen Euro ist das aufwendige Sanierungsprojekt veranschlagt und soll bis 2023 abgeschlossen sein.

Im August 2020 ist Oberin Schwester Judith Reis mit dem Würzburger Architekt und Tragwerksplaner Bernd Mittnacht der Ursulinenkirche schon mal aufs Dach gestiegen. Damals bot sich ein eindrucksvolles Bild der Schäden, vor allem morscher Balken und Sparren, teils mit Fäulnis- und Pilzschäden und Mauerwerk, das stellenweise den Halt verloren hatte. Alles ist kartiert und jeder Sparren nummeriert worden.