Großeinsatz in Pfarrkirchen Folgenschwere Verwechslung: Schulprojekt löst Amok-Alarm aus

Eine folgenschwere Verwechslung hatte am Schulzentrum in Pfarrkirchen einen Großeinsatz zur Folge. (Symbolbild) Foto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild/dpa

Eine Schnitzeljagd hat am Mittwochmorgen am Schulzentrum Pfarrkirchen einen Großeinsatz ausgelöst. Zeugen befürchteten, dass es sich bei dem verkleideten "Jäger" um einen Amokläufer handeln könnte - und alarmierten die Polizei. 

Laut Polizeibericht waren gegen 9.20 Uhr innerhalb kurzer Zeit zwei identische Meldungen eingegangen. Zwischen dem Evangelischen Kindergarten und dem Schulzentrum würde ein Mann im Tarnanzug auf der Lauer liegen, der auch ein Gewehr dabei habe. Da diese Schilderung das Schlimmste befürchten ließ, rückte die Polizei sofort mit starken Kräften an. Neben Polizisten aus dem gesamten Landkreis Rottal-Inn waren auch mehrere Diensthundeführer aus Passau dabei, auch ein Polizeihubschrauber wurde angefordert. Vor Ort stellte sich die Lage aber zum Glück schnell als harmlos heraus.

Bei dem vermeintlichen "Amokläufer" handelte es sich um einen verkleideten Praktikanten mit einer Spielzeugwaffe. Im Rahmen eines Schulprojekts waren die drei bis sechs Jahre alten Kinder für eine Schnitzeljagd als Wildtiere verkleidet. Der junge Mann sollte einen Jäger spielen, vor dem sich die Kinder in Acht nehmen sollten. Eine tatsächliche Gefahr bestand also zu keinem Zeitpunkt. Die Beamten konnten schnell wieder abrücken, der angeforderte Hubschrauber drehte noch auf dem Weg wieder um. Der Vorfall wird nun zur Prüfung an die Staatswanwaltschaft Landshut weitergeleitet. 

 

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