Großbrand in Lagerhalle 150 Einsatzkräfte nach Thalbach gerufen

Am Mittwochmorgen hat es in einer Lagerhalle in Thalbach gebrannt - am Dach sowie an der Stahlkonstruktion entstand offenbar ein erheblicher Sachschaden. Foto: Feuerwehr Moosburg

Ein Brand in einer Lagerhalle in Thalbach hat am Mittwochmorgen zu einem Großeinsatz von Feuerwehr, Polizei und weiteren Rettungskräften geführt. Durch das Feuer entstand offenbar erheblicher Sachschaden, Menschen kamen aber nicht zu Schaden.

Die insgesamt rund 150 Einsatzkräfte der alarmierten Feuerwehren sowie von Technischem Hilfswerk (THW), Kreisbrandinspektion, Rettungsdienst und Katastrophenschutz Freising waren circa vier Stunden lang im Einsatz. Der Brand konnte unter Kontrolle gebracht werden.

"Brand Industriehalle" - so lautete die erste Alarmierung um 6.42 Uhr, wie Kreisbrandrat Manfred Danner gegenüber unserer Mediengruppe berichtete. Als Brandursache vermutet Danner einen technischen Defekt an einer Holzverarbeitungsmaschine.

Zunächst wurden die Feuerwehren aus Moosburg und Wang zusammen mit der Kreisbrandinspektion und dem Rettungsdienst gemäß der Kategorie "B4 Brand Industrie" alarmiert. Die zuerst eintreffenden Kräfte aus Moosburg stellten einen in Vollbrand stehenden Holzstapel in der Halle fest. Deshalb wurde von zwei Seiten gewaltsam Zugang zum Gebäude verschafft, wie die Moosburger Feuerwehr mitteilte.

Mehrere Trupps unter schwerem, umluftunabhängigem Atemschutz der Feuerwehren wurden zur Brandbekämpfung eingesetzt. Zeitgleich wurde mit der Drehleiter aus Moosburg eine Riegelstellung aufgebaut. Zusätzlich wurden die Feuerwehren aus Mauern, Sixthaselbach und Volkmannsdorferau nachalarmiert.

Aufgrund einer Brandausbreitung im hinteren Hallenbereich führte Kreisbrandrat Danner eine Alarmstufenerhöhung auf B5 durch. Dadurch wurden weitere Einsatzkräfte der Feuerwehren Reichersdorf, Wartenberg, Langenpreising, Langenbach, Altdorf, Thonstetten und Pfrombach-Aich sowie des THW aus Freising alarmiert. Somit waren insgesamt zwölf Feuerwehren in Thalbach im Einsatz.

Schaden am Dach und an der Stahlkonstruktion

Der Brand konnte dann schnell unter Kontrolle gebracht werden. Durch weitere Atemschutztrupps wurde das Brandgut ins Freie gebracht und dort abgelöscht. Laut Danner kamen insgesamt rund 25 Atemschutzgeräte zum Einsatz. Weiterhin wurden Nachlöscharbeiten innerhalb des Gebäudes durchgeführt. Zu keinem Zeitpunkt des Einsatzes bestand eine Gefahr für die Bevölkerung, wie die Feuerwehr Moosburg informierte.

Der Kreisbrandrat vermutet, dass der entstandene Sachschaden wohl im sechsstelligen Euro-Bereich liegen dürfte, da durch den Brand am Dach und an der Stahlkonstruktion Schaden entstand.

Für die zahlreichen Einsatzkräfte wurde nahe der Bushaltestelle "Wittibsmühle, Abzw." ein Sammelpunkt eingerichtet, das BRK versorgte die Einsatzkräfte mit heißem Tee. Der Verkehr wurde großräumig umgeleitet. Erst gegen 11 Uhr konnte der Einsatz für die meisten Kräfte beendet werden. Im Anschluss führte die Feuerwehr Wang alle drei Stunden eine Brandkontrolle durch.

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