Grenzpolizei Passau Erneuter Welpenfund an der A3

So wurden die sechs Hunde im Kofferraum eines Autos transportiert. Foto: GPI Passau

Passauer Grenzpolizisten haben am Sonntagabend bei einer Fahrzeugkontrolle gleich mehrere Gesetzesverstöße aufgedeckt. 

Als die Beamten auf der A3 in Fahrtrichtung Deggendorf ein Auto mit deutschem Kennzeichen angehalten haben, stellten sie zunächst fest, dass sich der 37-jährige Fahrer aus Nordrhein-Westfalen auffällig verhielt. Er schien unter Drogen zu stehen. Ein kurzerhand durchgeführter Test zeigte dann auch ein positives Ergebnis in Bezug auf den Konsum von THC und Amphetamin. Es wurde eine Blutentnahme angeordnet und ein toxikologisches Gutachten in Auftrag gegeben.

Darüber hinaus fanden die Beamten heraus, dass der Mann gar keinen Führerschein besaß. Im Kofferraum des Autos wurden dann auch noch sechs Hunde in zu kleinen Transportboxen gefunden. 

Immer wieder stoßen die Behörden in den Grenzgebieten zu Österreich und Tschechien auf illegale Tiertransporte. 

Lesen Sie dazu auch den Artikel "Tierheim Passau an der Grenze: Welpenschmuggel und Tierleid".

Die Beamten hakten in Bezug auf die transportierten Hunde nach. Der 37-Jährige händigte ihnen auch sechs Impfnachweise aus. Bei genauerem Hinsehen war aber leicht erkennbar, dass das Geburtsdatum der Hunde verfälscht worden war.

Die Tiere wurden sichergestellt und an ein Tierheim übergeben.

Der 37-jährige Fahrer wurde wegen Fahrens unter Drogeneinfluss, Fahrens ohne Fahrerlaubnis, Urkundenfälschung und eines Verstoßes gegen Tierschutzgesetz angezeigt. Die weiteren Ermittlungen dauern noch an.

Lesen Sie zur Situation in Tierheimen auch den Artikel "Mensch und Tier in Not: Drohungen und Anfeindungen in Tierheimen".

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