Es war am 25. Januar 1946 um 14 Uhr, als der erste im Rahmen der Vertreibung der Sudetendeutschen organisierte Zug mit 1.205 Menschen in 40 Waggons auf dem Grenzbahnhof Furth im Wald eintraf. Er kam aus Böhmisch-Budweis. An dieses Ereignis erinnerten am Mittwoch Vertreter der Sudetendeutschen Landsmannschaft und Bürgermeister Sandro Bauer. Bauer dankte den Vertretern der Sudetendeutschen Landsmannschaft für das Engagement, darüber aufzuklären, was damals passiert ist, und damit beizutragen, dass die Sinne geschärft werden, wenn Menschenrechte mit Füßen getreten werden.