In der Nähe des US-Stützpunktes Fliegerbombe in Grafenwöhr erfolgreich entschärft

Am späten Donnerstagnachmittag wurde in der Nähe des US-Stützpunktes in Grafenwöhr eine Fliegerbombe entdeckt. Foto: News5

In der Nähe des US-Stützpunktes Grafenwöhr (Kreis Neustadt an der Waldnaab) ist am Donnerstagnachmittag eine Fliegerbombe gefunden worden. Der Blindgänger tauchte bei Baggerarbeiten auf.

Bauarbeiter hatten die Bombe, die vermutlich aus dem 2. Weltkrieg stammt, entdeckt. Das Gebiet wurde daraufhin sofort weiträumig abgesperrt. Die rund 75 Kilo schwere Bombe wurde an einem Gleisbett am Lagerbahnhof gefunden. Das Gebiet wurde weiträumig abgesperrt. Mitarbeiter des Kampfmittelräumdienstes aus Weidenberg, ein Sprengmeister und Experten der US-Armee waren vor Ort.

Der Sprengmeister entschied sich für eine Entschärfung der Bombe. Hierfür mussten Evakuierungsmaßnahmen getroffen werden. Es wurde ein Radius von 200 bis 250 Metern festgelegt. Umliegende Häuser und Betriebsgebäude wurden evakuiert. Dies betraf zum Teil ein Wohngebiet, in dem geschätzt 200 Deutsche und Amerikaner leben. Ebenfalls musste die Bundesstraße B299 gesperrt werden. Auch ein Teil des US-Lagers im südlichen Bereich der Fundstelle wurde evakuiert. Die Beamten vor Ort arbeiteten zusammen mit amerikanischen Kräften.

Gegen 21 Uhr konnte schließlich Entwarnung gegeben werden. Die Bombe war erfolgreich entschärft worden.

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