Gräueltat in Geiselhöring Vier Lämmer enthauptet: die Körper fehlen!

Am vergangenen Freitag wurden über Nacht vier Lämmer auf einer Weide in Geiselhöring von bislang unbekannten Tätern grausam hingerichtet. (Symbolbild) Foto: imago/blickwinkel/AGAMI/W. Leurs

Wer ist zu so etwas im Stande? Diese Frage stellt man sich dieser Tage in Geiselhöring im Landkreis Straubing-Bogen. Bislang unbekannte Täter haben dort im Schutz der Dunkelheit ein Blutbad angerichtet und vier Lämmer getötet.

Auch in Reihen der Polizei ist man fassungslos. In der Nacht von Freitag, 20. März, auf Samstag wüteten Tierquäler auf einer Weide in Lohmühle bei Geiselhöring. Dort hatte ein Landwirt neun erst wenige Tage alte Lämmer und einige Schafe grasen lassen. Doch gegen 22.30 Uhr hörte er lautes Geschrei der Tiere. Als er nach den Tieren sah, stockte ihm der Atem. Unbekannte Täter hatten vier der Lämmer regelrecht hingerichtet. Von ihnen lagen nur noch die abgetrennte Köpfe auf der Weide. Die Körper von dreien der Lämmer fehlten. Da der Torso eines der Tiere noch warm war, konnte die Tat noch nicht lange zurückliegen.

Nach Polizeiangaben könnte die Tat in Verbindung mit einem Einbruch stehen. Denn am nächsten Morgen entdeckte der Besitzer der Lämmer, dass in seine Fischerhütte, die neben der Weide lag, eingebrochen worden war. Sämtliche Schränke waren durchwühlt und Gegenstände beschädigt. Gestohlen wurde allerdings nichts.

Bereits in der Nacht vom 16. auf den 17. März wurde in Geiselhöring in das Vereinsheim des Fischereivereins eingebrochen. "Wir prüfen derzeit, ob ein Zusammenhang zwischen beiden Einbrüchen besteht", berichtet ein Polizeisprecher. Aus dem Vereinsheim wurde unter anderem eine etwa 40 Jahre alte Schützenkette gestohlen. Darüber hinaus auch Werkzeug, Getränke, Nahrung und Haushaltsreiniger. "Der Beuteschaden ist hoch", so der Sprecher weiter.

Die Ermittlungen bewegen sich derzeit in mehrere Richtungen. Die Polizei bittet mögliche Zeugen, die eventuell in einem der beiden Fälle verdächtige Beobachtungen gemacht haben, sich unter der Telefonnummer 08772/91000 zu melden. Auch Hinweise auf den Verbleib der Schützenkette und der Lämmer sind sachdienlich.

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