Goldener August Bayerns Tourismusbranche brummt

Bayern ist nach wie vor einer der Touristenmagneten in Deutschland. Gegenüber August 2017 konnte im August 2018 ein Plus von 2,3 Prozent verzeichnet werden. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa

Bayern ist nach wie vor einer der Touristenmagneten in Deutschland. Gegenüber August 2017 konnte im August 2018 ein Plus von 2,3 Prozent verzeichnet werden.

Nach vorläufigen Ergebnissen des Bayerischen Landesamts für Statistik wuchs die Zahl der Gästeankünfte in den 11.951 geöffneten Beherbergungsbetrieben im Freistaat im August 2018 gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,3 Prozent auf rund 4,1 Millionen. Die Zahl der Übernachtungen stieg geringfügig um 0,3 Prozent auf über 11,4 Millionen. Die Zunahmen im Ausländerreiseverkehr waren dabei deutlich höher (Gästeankünfte: +5,5 Prozent; Übernachtungen: +4,7 Prozent) als im Inländerreiseverkehr, bei dem die Übernachtungszahlen gegenüber August 2017 leicht rückläufig waren (Gästeankünfte: +1,0 Prozent; Übernachtungen: -0,9 Prozent).

Betrachtet man die Entwicklung der Betriebsarten, lassen sich die höchsten Zunahmen bei Gästeankünften und Übernachtungen in Bayern im August 2018 bei den Hotels (Gästeankünfte: +4,3 Prozent; Übernachtungen: +2,4 Prozent), den Hotels garnis (Gästeankünfte: +4,0 Prozent; Übernachtungen: +2,4 Prozent) und den Campingplätzen (Gästeankünfte: +1,7 Prozent; Übernachtungen: +1,4 Prozent) feststellen. Die weiteren Betriebsarten wiesen deutlich geringere Zuwachsraten auf oder hatten weniger Gäste und Übernachtungen als im Vorjahresmonat. Deutlich wird dies insbesondere bei den Jugendherbergen und Hütten (Gästeankünfte: -9,2 Prozent; Übernachtungen -8,9 Prozent) und den Vorsorge- und Rehabilitationskliniken (Gästeankünfte: -13,0 Prozent; Übernachtungen: +0,5 Prozent).

Von Niederbayern und der Oberpfalz abgesehen, zählten die bayerischen Regierungsbezirke im August durchgehend mehr Gästeankünfte als im Vorjahresmonat. Hohe Zuwachsraten verzeichneten die Großstädte Nürnberg (Gästeankünfte: +7,5 Prozent; Übernachtungen: +7,8 Prozent) und München (Gästeankünfte: +3,4 Prozent; Übernachtungen: +4,8 Prozent) aus. Bei den Übernachtungszahlen mussten dagegen vier der sieben Regierungsbezirke Einbußen hinnehmen.

 

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