Gewalt gegen Einsatzkräfte Gründer des Aktionsbündnisses "Lass retten!" geehrt

Kampf gegen zunehmende Gewalt (v. l.): Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Kreisbrandrat Nikolaus Höfler (Verbandsvorsitzender), Andreas Holzhausen (GdP Niederbayern), Manuela Landstorfer (GdP), Kreisbrandrat Hermann Keilhofer, Martin Lehner (GdP), Kreisbrandinspektor Helmut Niederhauser, Ralf Lipp (Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung) Foto: Christine Vinçon

Es ist eine bedenkliche, zugleich höchst erschreckende Entwicklung, für die es keine Entschuldigung geben kann: Ausgerechnet Rettungskräfte sehen sich bei Einsätzen zunehmend Aggression - bis hin zu gewaltsamen Übergriffen - ausgesetzt. Um Schulterschluss zu zeigen und dem deutlich entgegenzuwirken, wurde vor einigen Jahren das Aktionsbündnis "Lass retten !" gegründet. Das Ziel: Einfluss auf die Gesellschaft nehmen, Respekt gewinnen, Gewalt beenden.

Ins Leben gerufen wurde die Aktion von Andreas Holzhausen, Martin Lehner und Manuela Landstorfer von der Gewerkschaft der Polizei Niederbayern, intensiv begleitet und unterstützt von der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung. Schnell schlossen sich unter anderem der Bezirksfeuerwehrverband, das Bayerische Rotes Kreuz, der Malteser-Hilfsdienst, die Johanniter und die Deutsche Polizeigewerkschaft dem Bündnis an.

Bei der Verbandsversammlung des Bezirksfeuerwehrverbandes Niederbayern wurden die drei Gründerväter und -mütter von der GdP mit der Ehrenmedaille ausgezeichnet, die Unterstützung der Mediengruppe mit einer Urkunde gewürdigt. Dass die Aktion auch weiter ihre volle Berechtigung hat, verdeutlichte Verbandsvorsitzender Nicolas Höfler: "Es wäre schön, wenn ich jetzt sagen könnte, dass wir ‚Lass retten!' nicht mehr brauchen. Das ist aber nicht der Fall - wir brauchen das Aktionsbündnis mehr denn je."

Ralf Lipp, Ressort-Leiter der Mediengruppe Straubinger Tagblatt/Landshuter Zeitung, bedankte sich bei Verleger und Herausgeber Professor Dr. Martin Balle für die Rückendeckung für das Projekt. Dieser habe sofort vorbehaltlose Unterstützung für das Aktionsbündnis signalisiert - "eine Selbstverständlichkeit für eine tief in der Region verwurzelte Mediengruppe". Dies habe sich unter anderem in einer "Lass retten!"-Imagekampagne in Print und Internet sowie einer großen Auftaktveranstaltung in Straubing niedergeschlagen.

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