Wenn die zu bewerkstelligenden Arbeiten auch von zu Hause aus gut machbar sind, waren Arbeitgeber im Interesse des Infektionsschutzes ab dem 27. Januar 2021 verpflichtet, ihren Angestellten die Option "Homeoffice" zu bieten. Freiwillig wurde die Verlegung des Arbeitsplatzes nach Hause schon mit Beginn der Pandemie und den ersten Lockdownmaßnahmen verstärkt praktiziert.

So arbeiteten in Deutschland im April 2020 einer repräsentativen Erwerbspersonenumfrage der Hans-Böckler-Stiftung zufolge 27 Prozent der Befragten voll oder überwiegend von zu Hause aus. Dieser Anteil sank bis November 2020 auf 14 Prozent, um sich im Januar 2021 wieder dem Aprilwert des Vorjahres anzunähern.

Inzwischen hat sich die Pandemie infolge saisonaler Effekte, immunisierender Infektionen sowie eines zunehmenden Impfschutzes beruhigt, und die Homeoffice-Pflicht fand zum 30. Juni 2021 ihr vorläufiges Ende. Gut 60 Prozent der Arbeitnehmer mit coronabedingter Homeoffice-Erfahrung würden auch nach der Corona-Krise weiterhin ganz oder teilweise gerne von zu Hause aus arbeiten, so das Ergebnis einer Umfragenserie unter insgesamt rund 7.000 Beschäftigten, die das Forsa-Institut im Auftrag der DAK-Gesundheit 2020/21 durchgeführt hat.

Doch wie wirkt sich das Homeoffice auf die Gesundheit aus?