Nach über einem Jahr Corona-Krise stellt sich allmählich auch die Frage, ob sie am Ende nicht zu einer psychischen Krise werden kann. Kinderärzte und Psychologen schlagen jedenfalls schon Alarm: Besonders Kindern und Jugendlichen setzen Angst und Depressionen immer mehr zu.

Dies kann auch Jutta Pritsch bestätigen, die seit zehn Jahren in Bad Kötzting eine kleine Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie führt. Sie stellt sich diesbezüglich den Fragen unserer Redaktion.

Über ein Jahr Corona und kein Ende in Sicht. Durch die Krise haben Kinder und Jugendliche schon seit Monaten keinen gewohnten Tagesrhythmus durch Kita und Schule und wenig soziale Kontakte. Viele flüchten sich oft in eine digitale Welt. Stellen Sie diesbezüglich vermehrte Anfragen von Eltern fest, die Hilfe für ihre Kinder suchen? Welche Probleme tauchen dabei vordergründig auf?