Das Ende war absehbar. Die Fluggesellschaft Germania, die nun ihren Flugbetrieb eingestellt hat, kämpfte schon länger mit Problemen. Ein Jahr nach der Pleite von Air Berlin legt wieder eine Airline eine Bruchlandung hin. Germania ist nicht allein. Skywork aus der Schweiz, die belgische VLM, die lettische Primera Air Nordic oder der kleine Ferienflieger Small Planet sind vom Markt verschwunden. Es zeigt sich: Für kleinere Anbieter wird der Wettbewerb immer härter.

Ryanair oder Easyjet haben mit ihrer Billigstrategie den Markt gründlich umgekrempelt. Längst fischen auch Branchenriesen wie die Lufthansa oder Air France - KLM in diesem Segment mit eigenen Billigtöchtern mit. Doch während sich die Großen mit günstigen Produktionskosten leichter tun und für ihre Billigtöchter auch keine aufwendige eigene Technik-Sparte unterhalten müssen, geht den Kleinen immer häufiger die Luft aus. Wer nicht wenigstens mit einem der Großen eine Partnerschaft eingeht, wird es auch in Zukunft schwer haben. Und Querfinanzierungen funktionieren bei Geschäftsmodellen nicht, wo die Einnahmen mehr oder weniger 1:1 die Kosten decken müssen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 06. Februar 2019.