Geisenhausen Künstlerblick auf Günter Eich

Der Künstler Mario Schoßer vor seinen Radierungen zum Hörspiel Eichs "Die Andere und ich". Foto: pk

Wer in den kommenden Wochen im Geisenhausener Museum die laufende Ausstellung "Im Verborgenen - Wer war Günter Eich?" besucht, findet in einem angrenzenden Raum Werke des hiesigen Künstlers Mario Schoßer. Dieser beschäftigte sich in mehreren Techniken mit den Gedichten und einem Hörspiel des Dichters. Der interessierte Betrachter kann sich also beim Besuch der Ausstellung zusätzlich in Schoßers Sichtweise auf Günter Eich vertiefen.

Gleich rechts in dem Schoßerschen Eich-Raum hängen zehn Radierungen zum Hörspiel "Die Andere und ich", in dunklem Blau gehalten. Dazu erläuterte der Künstler bei der Matinee am Sonntagvormittag, dass die Radierung mit einem Radiergummi gar nichts zu tun habe. Vielmehr komme das Wort aus dem Lateinischen und bedeute "ritzen oder kratzen". In eine Platte aus Kupfer oder Zink, so erklärte es Schoßer den vielen Besuchern der Matinee, werde das Motiv eingeritzt, mit Farbe bestrichen und wieder blank gereinigt. Beim Druck auf Papier zeichnen sich dann die Farbreste in den Vertiefungen ab und ergeben das Bild. Noch intensiver führte Mario Schosser seine Zuhörer in die Technik ein, indem er von zusätzlichem Ätzverfahren mit Säure berichtete, vom Pinselstrich mit Zuckersirup und weiteren diffizilen Tätigkeiten. Mit diesen Arbeitsschritten hatte er das Hörspiel auf insgesamt zehn Platten bildlich dargestellt.

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