Geisenhausen Regionalzug rammt Postauto

, aktualisiert am 04.02.2019 - 16:43 Uhr
Am Bahnübergang Irlach bei Geisenhausen ist am Montagmittag ein Postauto von einem Zug erfasst worden. Foto: km

Am Bahnübergang im Geisenhausener Ortsteil Irlach ist am Montagmittag ein Regionalzug in ein Postauto gekracht. Der Zug hatte das Postauto zur Seite geschleudert und kam erst nach gut 150 Metern zum Stehen.

Das Postauto, ein VW Caddy, war gegen 11.20 Uhr wegen der Straßenglätte auf dem Bahnübergang bei Irlbach gestrandet und kam nicht mehr vom Fleck. Sie stieß daraufhin zurück und blieb in einem Schneehaufen stecken. Die Front ihres Fahrzeuges kam dabei auf den Bahngleisen zum Stehen. Als sie den Regionalzug aus Vilsbiburg Richtung Landshut heranrollen sahen, brachte sich die Fahrerin in Sicherheit. Das rettete ihr wohl das Leben.

Der Zug krachte in das unbesetzte Auto, wodurch es in den Graben geschleudert wurde. Erst 150 Meter weiter brachte die Notbremse den Zug endgültig zum Stehen brachte. An Bord waren zu dem Zeitpunkt 37 Passagiere, darunter zwei Säuglinge, sowie die Zugführerin und ein Zugbegleiter. Die Feuerwehr war mit den Bergungsmaßnahmen beschäftigt.

Da die Bahnstrecke dort, wo der Zug zum Stehen kam, erhöht liegt, mussten drei Passagiere und die zwei Säuglinge per Drehleiter aus dem Zug geholt werden. Die restlichen Passagiere konnten den Zug durch die Türen verlassen und zu Fuß bis zum Bahnübergang zurücklaufen. Der herbeigerufene Notarzt gab nach einer ersten Untersuchung Entwarnung - niemand verletzt. Die Reisenden konnten mit dem Bus ihre Fahrt fortsetzen. 

Die Fahrerin des Postautos kam mit einem Schock ins Krankenhaus. Der VW Caddy wurde durch den Aufprall völlig zerstört. Der Schaden beträgt rund 45.000 Euro. 

Die Bahn konnte bislang nicht angegeben, wann die Strecke wieder für den regulären Bahnverkehr freigegeben wird.

 
 

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