Geiselhöring/Regensburg Angeklagter krank: Prozess um Wahlfälschung verzögert sich

Der Prozess um die Wahlfälschung in Geiselhöring verzögert sich erneut. (Symbolbild) Foto: Armin Weigel

Der Prozess um die Geiselhöringer Wahlfälschung muss weiter auf sein Ende warten. Zum Fortsetzungstermin am heutigen Freitag erschien der Angeklagter Landwirt und Unternehmer Karl B. nicht.

Richter Wolfgang Schirmbeck erklärte, dass Gericht habe am Freitagmorgen das ärztliche Attest einer leitenden Oberärztin bekommen, wonach B. derzeit nicht verhandlungs- und reisefähig sei. Er befinde sich in stationärer Behandlung. Die Hauptverhandlung wurde deshalb vorerst unterbrochen. Sie wird am 2. April fortgesetzt.

Die Staatsanwaltschaft legt B. zur Last, die Kommunalwahl 2014 im Landkreis Straubing-Bogen manipuliert zu haben. Er und einige seiner Mitarbeiter sollen die Briefwahlstimmzettel von mehr als 400 Erntehelfern ausgefüllt oder diese bei der Stimmabgabe beeinflusst haben. B. bestreitet die Vorwürfe.

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