Gegenverkehr übersehen Wieder hat es in Willmering gekracht

Das neue Stopp-Schild ist jetzt erst einmal platt. 2023 soll die Kreuzung durch einen Kreisverkehr sicherer gemacht werden. Foto: Elisabeth Geiling-Plötz

Und wieder hat es an der Kreuzung am Ortseingang von Willmering gekracht! Die Unfallursache war wie gewohnt: Ein Fahrer hat beim Linksabbiegen den Gegenverkehr übersehen.

Der Unfall ereignete sich am Mittwochmorgen um kurz vor 7 Uhr. Ein 27-Jähriger kam mit seinem Seat Ibiza auf Richtung Rötz und wollte links nach Willmering einbiegen. Dabei übersah er einen entgegenkommenden Skoda Octavia, den ein 34-Jähriger steuerte. Der Skoda-Fahrer wollte noch nach rechts ausweichen, doch es half nichts: Beide Autos stießen zusammen, ehe der Skoda gegen die Leitplanke krachte und das neue Stopp-Schild platt machte.

B 22 war gesperrt

An beiden Fahrzeugen entstand erheblicher Sachschaden. Die Feuerwehr, THW und auch Rettungsdienst eilten an die Unfallstelle. Beide Fahrer mussten vom BRK verletzt ins Chamer Krankenhaus gebracht werden. Die Bundesstraße war mitten im morgendlichen Berufs- und Schulverkehr über eineinhalb Stunden gesperrt.

Der Kreuzungsbereich der B 22 auf Höhe Willmering hat sich seit geraumer Zeit zum Unfallschwerpunkt entwickelt. Immer wieder ereignen sich an der Abfahrt Zusammenstöße. Erst im Winter hat das Straßenbauamt Regensburg reagiert und versucht, die Kreuzung sicherer zu machen: Es wurde das Tempo gedrosselt und an der Einfahrt aus Richtung Willmering Stoppschilder aufgestellt. Zudem soll an der Stelle ein Kreisverkehr entstehen. "Heuer wird geplant. Wenn alles reibungslos läuft, wollen wir im nächsten Jahr bauen", erläutert Dr. Richard Bosl, zuständiger Abteilungsleiter bei der Regensburger Behörde, den Zeitplan.

Kreisverkehr kommt 2023

Dass es an der Kreuzung so oft scheppert, wundert die Fachleute. "Eigentlich ist die Kreuzung recht übersichtlich", so Bosl. Aber eben nur "eigentlich".

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