Gefahrstoff an Bord? Lastwagen landet bei Katzbach im Graben

Der Lastwagen rutschte wegen Schneeglätte von der Straße und auf der Seite in der Böschung. Foto: Dominik Altmann

Das orangene Schild, das am Lastwagengespann angebracht ist, hat am Dienstagnachmittag Alarmglocken schrillen lassen. Befindet sich an Bord des bei Katzbach verunglückten Fahrzeugs eine gefährliche Ladung?

Grund genug für den Einsatz des Gerätewagens Messtechnik der Chamer Feuerwehr. Der stand unweit des Unfallortes. Während des Einsatzes stellte sich heraus: Der Lastwagen hatte lediglich Grundmaterialien zur Herstellung von Styropor geladen.

Päckchen gefüllt mit Plastikgranulat, in dem wiederum Methan eingeschlossen war, machten die Kennzeichnung nötig und waren Grund für die anfängliche Vorsicht. Eine Gefahr gehe davon im festen Zustand allerdings nicht aus, verdeutlichte Kreisbrandrat Mike Stahl vor Ort. 

Er, Kreisbrandinspektor Marco Greil und Kreisbrandmeister Hans Hochmuth rückten mit umliegenden Wehren gegen 14.30 Uhr zum Einsatz aus. Die Kollegen aus Großbergerdorf, Pemfling, und die Stadtfeuerwehr Cham kamen. Sie pumpten den Diesel ab, sicherten das Gespann gegen abrutschen und halfen beim Entladen des Gefährts, ehe ein Kran dieses zurück auf die Straße hob.

Über die Böschung rutschte das Gespann auf der Fahrt von Großbergerdorf Richtung Katzbach. In einer scharfen Kurve kurz vor Katzbach kam es wegen Schneeglätte von der Straße ab. Dort mähte der Brummi drei Bäume um, ehe er auf die Seite kippte.

Der Lastwagenfahrer zog sich dabei mittelschwere Verletzungen zu, informierte Rettungsdienstleiter Dominik Lommer. Die Versorgung des Mannes übernahm die Besatzung eines Rettungswagens und ein Notarzt.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading