Garmisch-Partenkirchen Koch: Dritter Gipfel "in diesem Format" nicht wünschenswert

Elisabeth Koch (CSU), Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen. Foto: Angelika Warmuth/dpa/Archivbild

Die Bürgermeisterin von Garmisch-Partenkirchen, Elisabeth Koch (CSU), wünscht sich in ihrer Region keinen weiteren G7-Gipfel - zumindest nicht in dieser Form. "Denkbar ist alles, wünschenswert wäre ein dritter G7-Gipfel in diesem Format in meinen Augen nicht", sagte Koch am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur.

"Der Gipfel ist gottlob friedlich und harmonisch verlaufen", betonte sie. Dennoch habe sie die Einschränkungen in ihrer Gesamtheit als "eher grenzwertig" empfunden. Die Bewegungsfreiheit der Anwohner sei massiv eingeschränkt worden - "das diente zwar zu unser aller Sicherheit, war aber dennoch an der Grenze des Zumutbaren für die Bevölkerung". Die massive Präsenz von Einsatzfahrzeugen über Wochen und Monate war nach ihrer Einschätzung der größte Störfaktor.

Das Treffen der Staats- und Regierungschefs an sich hatte Koch angesichts des Krieges in der Ukraine mehrfach als wichtiger denn je bezeichnet. "Leider wurde durch die Kostendiskussion und die spürbaren Belastungen für die Bevölkerung der unschätzbare Wert dieses Gipfels und die Relevanz der Gespräche und Inhalte leider überschattet", sagte sie am Dienstag.

"Unabhängig davon, dass Garmisch-Partenkirchen auch vorher schon in aller Welt bekannt war, dokumentieren diese Bilder nochmals die Schönheit unserer Region, die wir Einheimischen seit Generationen hegen, pflegen und hoffentlich auch bewahren können", ergänzte sie.

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