Gammelsdorf Hagel und Hitze: Wetter macht Landwirten zu schaffen

Dr. Josef Schächtl vom AELF Erding betrachtet die Sojapflanzen. Foto: bk

Der aktuelle Erntestand im Landkreis Freising war Thema eines Informationsgesprächs des Bayerischen Bauernverbands (BBV) auf dem landwirtschaftlichen Betrieb von Konrad Bauer in Giglberg.

Zunächst stellte Konrad Bauer seinen Hof vor. Insgesamt würden rund 100 Hektar Land bewirtschaftet, davon rund 25 Hektar Weizen, rund 25 Hektar Gerste, 10 Hektar Mais, 20 Hektar Raps, 10 Hektar Soja, sechs bis sieben Hektar Wald und rund 5 Hektar Grünland - "extensives Grünland ohne Düngung". Der Betrieb habe darüber hinaus 80 Zuchtsauen. Man arbeite auf dem Bauernhof mit einer fünfgliedrigen Fruchtfolge - die ganze Fläche ist das ganze Jahr begrünt. "In den letzten 30 Jahren haben wir durch eine gute Fruchtfolge die Böden sehr verbessert", so Bauer.

Allerdings mache Trockenheit der Feldwirtschaft schon zu schaffen. Hinzu kommen Wetterereignisse wie der Hagel am Pfingstmontag. 70 Prozent der Fläche des landwirtschaftlichen Betriebs seien vom Hagel betroffen gewesen. "Und dann kam die Hitze. Das hatte eine fatale Wirkung". Hofnachfolger Martin Bauer fügte hinzu, dass "tendenziell die Trockenschäden der letzten Jahre schlimmer" seien als der Hagelschaden. Dr. Josef Schächtl vom Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Erding (AELF) blickte anhand eines Schaubilds zurück auf die Witterung der vergangenen Monate. Im Oktober, wenn die Wintergerste und der Winterweizen gesät werden, war es sehr trocken.

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