Gaming-Tipp „Soulstice“ ist ein düsteres Abenteuer im Anime-Stil

Die düsteren Bilder erinnern an japanische Fantasy-Comics. Die Entwickler von „Soulstice“ ließen sich von ihnen inspirieren. Foto: Reply Game Studius/ Modus Games

„Soulstice“ kommt zwar erst im Herbst heraus, wir durften aber schon jetzt einen Blick auf das düstere Abenteuer im Anime-Stil werfen.

Das Schicksal des Königreichs Keidas steht auf der Kippe. Seltsame Kreaturen, die Wraith, sind über die Schwelle des Todes zurück in die Welt der Lebenden gekehrt und verwüsten alles, was ihnen im Weg steht. Die Einzigen, die gegen die Wraith eine Chance haben, sind die sogenannten Chimären. Diese enthalten die Seelen zweier Menschen. So wie das Schwesternpaar Briar und Lute, die ausgesendet werden, um den Angriff der Wraith zu stoppen. Dabei erfahren die beiden aber nicht nur, was ihre mysteriösen Gegner in der Welt der Menschen wollen, sondern auch von den zwielichtigen Plänen derer, die die Chimären geschaffen haben.

Zuerst die Idee, dann die Story

Soweit der Hintergrund von „Soulstice“. Aktuell befindet sich das Spiel noch in den letzten Zügen der Entwicklungsphase, auf einem Pressetermin konnten wir uns aber schon einmal ein paar Szenen aus dem Spiel anschauen und dem Entwicklerteam Fragen stellen. Ungewöhnlich dabei: Das Team hinter „Soulstice“ hatte zunächst die Spielmechaniken im Kopf, bevor es sich an die Story setzte. „Das Hack-and-Slash-Genre ist bei den Spielern bekannt und beliebt“, sagt Marco Mortillaro, Lead Designer von „Soulstice“. „Sie erwarten ein tiefes und komplexes Spielsystem mit vielen Möglichkeiten. Unsere Aufgabe ist es, ihnen außerdem etwas Neues und Frisches zu präsentieren.“

Der Trailer zum Spiel:

Dieser frische Ansatz sind die Schwestern Briar und Lute, die zusammen den Spielercharakter ergeben, der in „Soulstice“ gesteuert wird. Briar, der lebendige Teil des Duos, ist eine gefährliche Nahkämpferin. Lute, ein Geist, ist für Unterstützung und Gegnerkontrolle zuständig. Direkt kann der Spieler nur Briar lenken, aber über ein komplexes Erfahrungspunkte-System, kann er auch Lute Fähigkeiten geben, die dann das Spiel beeinflussen. Aus diesen Ideen wurde schließlich der Hintergrund von „Soulstice“ geboren: eine unheimliche Welt voller gotischer Architektur und monströser Feinde. Die sind allerdings nicht das Schlimmste, dem Briar und Lute auf ihrer Reise begegnen. Denn manche Geheimnisse sind so finster, dass man sie vielleicht nicht enthüllen sollte.

Anime-Einflüsse von „Claymore“

Anime-Fans wird das eine oder andere bisher erwähnte Detail sicher bekannt vorkommen. Denn das Designteam von „Soulstice“ trägt seine Einflüsse offen vor sich her. Vor allem sind diese im Anime-Bereich zu finden. Fantasy-Serien wie „Berzerk“ oder „Claymore“ standen Pate für die düstere Welt und komplexen Charaktere. „Wir alle mochten japanische Zeichentrickserien schon in unserer Kindheit“, sagt Marco Mortillaro. Da lag es nahe, für Stil und Hintergrund des Spiels genau diese Vorbilder zu nehmen. Wie die ganzen Ideen zusammenkommen, wird sich im Herbst zeigen, denn da soll „Soulstice“ herauskommen.

„Soulstice“, Reply Game Studios/Modus Games, erscheint im Herbst 2022, geplant für PC und alle gängigen Konsolen, voraussichtliche Altersfreigabe: ab 16 Jahren.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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