Gaming-Tipp In "Cult of the Lamb" einen Kult aufbauen

Das Lamm wacht über seine Kultistenherde. Foto: Devolver Digital

„Ach wie putzig!“ So der erste Eindruck des Spiels „Cult of the Lamb“. Doch die vermeintlich niedlichen Tiere haben es faustdick hinter den Ohren.

Niemals sollte man ein Buch nach der Titelseite beurteilen oder ein Computerspiel nach der Grafik. Denn gerade in den vergangenen Jahren hat es einige Games gegeben, die es hinter der Fassade aus „niedlich“ faustdick hinter den Ohren haben. Jüngstes Beispiel dafür ist „Cult of the Lamb“.

Darum geht’s: Eigentlich hätte die Linie der Lämmer mit dem letzten Lamm endgültig ausgelöscht werden sollen. Denn nur sie haben die Fähigkeit, den dunklen Gott „Den, der wartet“ von seinen Ketten zu befreien. Doch ein Lamm überlebt das Massaker und schwört Rache. Als Spieler übernimmt man seine Rolle und verfolgt nun zwei Aufgaben. Zum einen, Rache an denjenigen zu verüben, die das letzte Lamm töten wollten. Zum anderen, einen Kult aufzubauen und zu versorgen, damit „Der, der wartet“ zurück kann.

Der Trailer zum Spiel:

Das Besondere: „Cult of the Lamb“ verbindet zwei sehr unterschiedliche Genres miteinander. In der einen Hälfte ist das Spiel ein sogenanntes Rogue-like, in dem sich der Spieler durch zufällig erstellte Level kämpfen muss. Die andere Hälfte über kümmert sich der Spieler um seinen Kult, führt ihm neue Mitglieder zu und schaut, dass alle genügend zu essen und einen Platz zum Schlafen haben.

Fazit: Die Mischung aus fieser Geschichte und niedlicher Grafik ist es, die „Cult of the Lamb“ einen besonderen Charme verleiht. Sowohl der Action- als auch der Kultsimulationsteil spielen sich sehr gut und obwohl das Spiel nach Ende der Story keinen großen Wiederspielwert hat, macht es bis dahin ziemlich viel Spaß.

„Cult of the Lamb“, Rogue-like/Dorfsimulator, Massive Monster/Devolver Digital, erhältlich für alle gängigen PCs und Konsolen, freigegeben ab zwölf Jahren.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

 
 
 

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