Gaming-Tipp Gato Roboto: Ein niedliches Erlebnis

„Gato Roboto“ ist eines der niedlichsten Spiele, die aktuell zu haben sind. Foto: Devolver Digital

Mit „Gato Roboto“ macht der kleine Spieleentwickler Doinksoft einen charmanten Ausflug in gute alte Zeiten.

Es ist schon fast ein wenig unheimlich. Da haben Spieleentwickler mittlerweile die Möglichkeit, fast realistische Figuren zu entwerfen und so komplexe Spielideen wie noch nie zu verwirklichen – und trotzdem halten sich gerade die kleineren Teams am liebsten in der Vergangenheit auf. Klar, früher waren Spiele etwas einfacher zu programmieren. Und egal, wie gut die Grafik wird, so charmant wie zu Zeiten von „Super Mario“ und Co. wird sie wohl nie wieder. Wenn dann auch noch eine nette Idee dazukommt, ist der Spielspaß perfekt – so wie bei „Gato Roboto“.

Darum geht’s: Ein Raumschiff strandet auf einem fremden Planeten voller fieser Alien-Mäuse. So weit, so bekannt. Dumm nur, dass die Aliens nicht daran gedacht haben, die Schiffskatze Kiki unschädlich zu machen. Die kann nämlich so einiges, unter anderem die vielen Mechs und Maschinen steuern, die über den Planeten verstreut sind. Auf der Suche nach einem Weg nach Hause macht sie den Aliens das Leben zur Hölle.

Fazit: „Gato Roboto“ ist ein klassisches Metroidvania-Spiel. Als Kätzchen erkundet der Spieler endlose Labyrinthe, erlangt neue Fähigkeiten und erhält Zugang zu neuen Bereichen. Der Umstand, dass man keinen grimmigen Weltraumhelden steuert, sondern eine Katze, die Retrografik, die an die guten alten Spiele des „Game Boy“ erinnert, und der dudelige Soundtrack machen das Spiel zu einem niedlichen Erlebnis.

„Gato Roboto“, Doinksoft/Devolver Digital, Retro-Action-Adventure, erhältlich für PC und Nintendo-Switch, Altersempfehlung ab zwölf Jahren.

 

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