Gaming-Tipp Finde den Verräter: Das Spiel "Among us" sorgt für viel Freude

Schwupp – schon ist die Crew geschrumpft. Wer das Alien spielt, muss hinterhältig sein. Foto: InnerSloth

Mit einem einfachen Spielprinzip und jeder Menge Zuschauerpotenzial überzeugt „Among us“ ein großes Publikum. 

Ein bisschen muss es den großen Spieleanbietern schon auf die Nerven gehen. Da steckt man Jahre und Millionen von Dollar in die Entwicklung eines großen Blockbuster-Spiels und dann kommt ein kleines, günstig produziertes Game quasi aus dem Nichts und versetzt die Spielewelt in helle Aufruhr.

So geschehen ist das beispielsweise bei „Tetris“ oder „Minecraft“ – oder in diesem Sommer bei „Among us“. Förmlich über Nacht entdeckten bekannte Spielestreamer den Titel für sich und lösten damit einen Hype aus, der immer noch anhält.

Mit dem großen Erfolg ihres Spiels in diesem Sommer haben nicht einmal die Entwickler von InnerSloth gerechnet. Immerhin ist das Game schon im November 2018 erschienen. Im August sollte eigentlich „Among us 2“ herauskommen. Mittlerweile ist dieses Projekt bis auf Weiteres auf Eis gelegt. Das Entwicklerteam arbeitet derzeit lieber an „Among us“ weiter.

Darum geht’s: Das Spielprinzip von „Among us“ ist sicher aus dem beliebten Party- und Spieleabend-Spiel „Werwolf“ (alternativ „Mafia“ oder „Die Werwölfe vom Düsterwald“) bekannt. Nur, dass es hier im Weltraum spielt. Bis zu zehn Spieler müssen ein Raumschiff am Laufen halten. Zwei von ihnen sind allerdings Aliens, deren Ziel es ist, den Rest der Crew zu verspeisen. Damit ihnen das gelingt, müssen sie so subtil wie möglich vorgehen. Die Spieler der Menschen haben im Gegenzug die Möglichkeit, nach einer gemeinsamen Abstimmung einzelne Crewmitglieder in den Weltraum zu schießen. Ob der so zum Tode verurteilte allerdings tatsächlich ein Alien war, stellt sich erst heraus, wenn der tote Körper bereits im All herumschwirrt.

Das Besondere: Den aktuellen Erfolg von „Among us“ macht definitiv mit aus, dass das Spiel perfekt für Streamer ist. Hitzige Diskussionen, fiese Entscheidungen und die ewige Frage „Wer lügt und wer nicht“ machen eine Sitzung von „Among us“ genauso spannend für die Zuschauer wie für den Streamer selbst.

Dazu kommt, dass die Sitzungen nicht all zu lange dauern, das Spiel sehr einfach gehalten ist und mit maximal zehn Spielern eine persönliche Atmosphäre entsteht.

Fazit: Nicht nur für Spieler, die das Prinzip schon von „Werwolf“ kennen, lohnt es sich, einen Blick auf „Among us“ zu werfen. Denn das Game ist schnell, fies und macht verboten viel Spaß. Perfekt wird der Spielspaß, wenn man mit Freunden zockt. Denn eine Runde „Among us“ mit Wildfremden kann sehr schnell in Chaos ausarten.

„Among us“, Mehrspieler Detektivspiel, InnerSloth, erhältlich für iOS, Android und PC, empfohlen ab zwölf Jahren.

 

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