Gaming-Tipp "Fallen Legion: Revenants" ist ein Abenteuer für Könner

Nichts für Anfänger. Foto: picture alliance / Sebastian Gollnow/dpa/dpa

"Fallen Legion: Revenants" ist ein anspruchsvolles Rollenspiel mit einer für dieses Genre ungewöhnlichen Grafik.

Darum geht's: Die Welt steht vor dem Untergang - mal wieder. Dieses Mal ist es ein teuflischer Nebel, der alle, die mit ihm in Kontakt kommen, in blutdürstende Bestien verwandelt. Die Reste der Menschheit haben sich in ein fliegendes Schloss zurückgezogen und beraten darüber, wie es jetzt weitergehen soll.

Dort lebt auch der junge Politiker Lucien, der etwas gegen den Nebel unternehmen möchte. Eher unfreiwillig tut er sich mit der Wiedergängerin Rowena zusammen, die noch eine Rechnung mit den Monstern offen hat, die im Nebel leben - und mit Welkin, der das fliegende Schloss mit eiserner Faust beherrscht.

Das Besondere: Obwohl "Fallen Legion: Revenants" ein klassisches Japano-Rollenspiel ist, sieht man die Charaktere und Monster von der Seite - wie bei "Super Mario" und Co. Das wirkt sich auch auf das Kampfsystem aus, das etwas anders abläuft als in anderen Rollenspielen. In einer zweiten Ebene übernimmt der Spieler die Rolle des Politikers Lucien, der so gar nichts mit kämpfen am Hut hat. Stattdessen läuft er durch das fliegende Schloss auf der Suche nach Verbündeten und Informationen, die das Geheimnis, das den Nebel umgibt, lüften könnten.

Fazit: "Fallen Legion: Revenants" verfügt über eine ungewöhnliche, schöne Grafik, eine spannende Story und ein anspruchsvolles Kampfsystem. Allerdings ist das Spiel eindeutig an Rollenspiel-Könner gerichtet, die außerdem gut Englisch können. Denn es gibt keine deutschen Untertitel. Einsteiger und Gelegenheitsspieler sollten sich deshalb etwas anderes suchen.

"Fallen Legion: Revenants", Rollenspiel, NIS America, erhältlich für Playstation 4 und Nintendo Switch, ab zwölf Jahren.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading