Gaming-Tipp Bei "South of the Circle" steht die Story im Vordergrund

Der Grafikstil macht „South of the Circle“ zu etwas Besonderem. Foto: State of Play

Zwischen Spiel und Erzählung befindet sich „South of the Circle“. Das Projekt zeigt, dass es auch Wege jenseits klassischer Computerspiele gibt.

Ist das überhaupt noch ein Spiel? Diese Frage stellen sich Gamer immer dann, wenn ein Entwicklerstudio andere Dinge in den Vordergrund stellt als Steuerung und Action. Titel wie „Life is Strange“ wandern auf dieser Grenze – oder „Detroit: Become Human“. Auch bei „South of the Circle“ werden die Diskussionen wieder kommen. Denn so interessant die Geschichte ist, viel zu tun hat der Spieler erst einmal nicht.

Darum geht’s: In den 1960er-Jahren wird der Wissenschaftler Peter vor schwierige Entscheidungen gestellt. Auf sich allein gestellt und in der erbarmungslosen Wildnis der Arktis umherirrend, überkommen ihn Erinnerungen an sein bisheriges Leben. Und die machen ihm eines deutlich: Die Entscheidung zwischen Liebe und Karriere ist keine leichte – und vielleicht hätte Peter so einiges anders machen können.

Hier der Release-Trailer zum Spiel:

Das Besondere: Vor allem der Grafikstil hebt „South of the Circle“ von vielen ähnlichen Projekten ab. Die Figuren sehen aus wie aus einem 1960er-Jahre-Werbevideo und ergänzen so die tolle Soundkulisse und die hervorragenden Synchronsprecher.

Fazit: Ob „South of the Circle“ interessant ist, lässt sich an zwei Fragen beantworten: Wie wichtig ist der Spieleanteil an einem Computerspiel? Wie interessant sind nachdenkliche Geschichten, in denen es nicht unbedingt um viel Action geht? Wenn sich die erste Frage mit „Nicht wichtig“ und die zweite mit „Sehr“ beantworten lässt, ist das Spiel einen Blick wert, allein schon wegen der innovativen Grafik und den Sprechern, die die Geschichte zu etwas Besonderem machen.

„South of the Circle“, interaktive Erzählung, erhältlich für PC und Konsole, ab zwölf Jahren.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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