Es ist nicht leicht, Spieleentwickler zu sein. Besonders, wenn das Team klein ist und der Titel eher unbekannt. Das Aufbauspiel "Endzone - A World Apart" des Wiesbadener Entwicklerstudios "Gentlymad Studios" ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig dann die Spielercommunity ist. Kai Mergener, der bei dem Studio für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist, erzählt im Interview, wie positiv sich eine motivierte Spielercommunity auf die Arbeit auswirkt.

Worum geht es bei eurem Spiel?

Kai Mergener: "Endzone - A World Apart" ist ein klassisches Aufbauspiel im Stil von "Die Siedler". Der Spieler hat ein Dorf, das er aufbauen und einrichten kann, muss Ressourcen finden und zusehen, dass die Dorfbewohner nicht krank werden oder sogar sterben. Allerdings spielt das Spiel nach einem nuklearen Krieg, also in einer postapokalyptischen Welt. Teile der Erde sind verseucht, Radioaktivität und Ressourcenknappheit sind ständige Herausforderungen.

Zombies und Mutanten gibt es aber nicht? Die sind ja sonst ein typischer Bestandteil von postapokalyptischen Szenarien...