Gäubodenmuseum Straubing Ahoi an Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft

Die neue Sonderausstellung "Römischer Donauhafen - Antike Flussschifffahrt und Militär im Experiment" im Gäubodenmuseum. Foto: Ulli Scharrer

"Das botanische Pompeji nördlich der Alpen", so stark charakterisiert Prof. Dr. Günther Moosbauer Erkenntnisse aus dem Straubinger Römerhafen.

Dabei sind Pfeffer aus Hinterindien oder Amphoren aus Beirut - speziell gefertigt für den Datteltransport - nur die eine faszinierende Seite der neuen Sonderausstellung "Römischer Donauhafen - Antike Flussschifffahrt und Militär im Experiment". Das Gäubodenmuseum zeigt in Zusammenarbeit mit Universitäten und in Erkenntnissen aus verschiedenen Ecken des nassen Limes an Rhein und Donau die archäologische Bedeutung der Grabungen am römischen Hafen Straubings. "Der einzige Römerhafen, der an der Donau gefunden wurde, obwohl es Hunderte gegeben hat", betont Prof. Moosbauer.

"Für die Hafenarchäologie ein Wendestein", betont er den Fund, der 1986 entdeckt wurde. "Ein Wahnsinnsfund", jetzt mit neuen Grabungen, die möglich werden, weil das Parkdeck des Klinikums zum Neubau abgetragen wurde. Die Uferstraße war vor 2000 Jahren noch der Altarm der Donau und damit wie andere Flüsse "die Autobahn der Römer". Die dazugehörige "Lastwagenflotte der Antike" hat die Sonderausstellung auch in Klein, Mittel und ganz Groß im Innenhof zu bieten: römische Schiffe...

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