Gäste und Übernachtungen in Bayern Tourismuswirtschaft bilanziert das Krisenjahr

Wie hart hat die Tourismusbranche in Bayern das Corona-Jahr getroffen? Die Bilanz soll heute gezogen werden. (Symbolbild) Foto: Kay Nietfeld/dpa/dpa

Bayern gehört in Deutschland zu den beliebtesten Urlaubszielen. Doch die Pandemie setzt der Tourismusbranche besonders hart zu. Wie soll es nun weitergehen?

Die Pandemie hat in Bayern nur wenige Branchen so hart getroffen wie die Tourismuswirtschaft. Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (Freie Wähler) will am Mittwoch zusammen mit Branchenvertretern nicht nur eine Bilanz des Krisenjahres 2020 ziehen, es soll auch ein Ausblick auf die Möglichkeiten des laufenden Jahres gegeben werden.

Nach den Zahlen des Landesamtes für Statistik sind Umsatz- und Beschäftigtenzahl im Gastgewerbe aufgrund der Corona-Krise eingebrochen. Demnach ist in den ersten elf Monaten des vergangenen Jahres der Umsatz um etwa ein Drittel zurückgegangen, 16 Prozent weniger Mitarbeiter waren in Bayern in der Branche beschäftigt.

Wie stark der zweite Lockdown Hotels und Restaurants traf, zeigen die Zahlen von November 2020. Der Umsatz bracht um zwei Drittel ein, die Zahl der Beschäftigten sank um mehr als ein Viertel im Vergleich zum November 2019, als Corona noch kein Thema war. Für Dezember hat das Landesamt noch keine Zahlen für das Gastgewerbe bekanntgegeben.

In der Tourismusbranche wird befürchtet, dass viele Betriebe die angeordneten Schließungen wegen der Pandemie nicht überstehen. Aiwanger hat mehrmals gefordert, dass vor allem die Hotels bald wieder öffnen dürfen.

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