Fußball-Bundesliga Verlässt David Alaba den FC Bayern München?

Zuletzt war David Alaba beim FC Bayern oft als Innenverteidiger im Einsatz. Foto: imago

Auch während der Corona-Pause kommt der Transfermarkt im Fußball nicht vollständig zum Erliegen. Beim deutschen Rekordmeister FC Bayern München flammten neben dem Dauerthema Leroy Sané zuletzt auch wieder Gerüchte um einen möglichen Abgang von Defensivspezialist David Alaba auf.

Der österreichische Nationalspieler, der bereits als Jugendlicher von der Austria Wien nach München kam, zählt zu den verdientesten Spielern des FC Bayern, erhält seiner Ansicht nach aber nicht die nötige Wertschätzung im Verein.

Beraterwechsel als Druckmittel

Um seinen Forderungen nach mehr Einsatzzeit im Mittelfeld oder einem Top-Gehalt Nachdruck zu verleihen, steht der gebürtige Wiener vor einem Beraterwechsel zur Agentur des Israelis Pinhas Zahavi. Dieser ist an der Säbener Straße kein Unbekannter, denn er berät seit geraumer Zeit auch Robert Lewandowski und setzte unter Androhung eines Vereinswechsels auch den aktuellen, finanzstarken Vertrag des polnischen Superstars durch. Ein ähnliches Szenario droht den Verantwortlichen um Hasan Salihamidzic somit auch bei David Alaba.

Persönlich bekräftigte der Triple-Gewinner von 2013 seine Unzufriedenheit zuletzt mit Aussagen wie: "Ich kann mir grundsätzlich auch vorstellen, einen anderen Weg einzuschlagen." Zum Ende der kommenden Spielzeit 2020/21 läuft der aktuelle Vertrag des Österreichers aus und die Interessenten scheinen bereits Schlange zu stehen.

Nachfolger von Marcelo bei Real? 

Sowohl Real Madrid als auch der FC Barcelona haben laut "Transfermarkt.de" und der "Sport Bild" ernsthaftes Interesse am 27-Jährigen. Beide sind aufgrund der eher enttäuschenden Defensivleistungen in dieser Saison aktuell auf der Suche nach variablen Verteidigern. Zudem ist man bei Real Madrid speziell mit der linken Abwehrseite, die derzeit Ferland Mendy und Marcelo bespielen, nicht mehr vollends zufrieden.

Alaba könnte sowohl für die "Königlichen", als auch für die "Blaugrana" die Wunschlösung darstellen, so kann der Kapitän der österreichischen Nationalmannschaft flexibel in Verteidigung und Mittelfeld auflaufen. Es darf also mit Spannung erwartet werden, ob man David Alaba auch nach der Corona-Pause, beziehungsweise in der nächsten Spielzeit noch im Trikot des deutschen Rekordmeisters bestaunen darf.

 

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