Zerdellte Autos, zerborstene Fenster, Dachziegeltrümmer auf der Straße ... - Hagelschäden, die sofort ins Auge stechen. Doch wie sieht's eigentlich im Umland, in der Natur aus? Auch wenn es vielen Laien wohl nicht auf Anhieb auffällt, doch die Felder rund um Furth im Wald sind vom Hagel zerstört. Viele Landwirte stehen vor einer verlorenen Ernte. Für manche von ihnen bedeutet dies: 20 Minuten Hagelsturm gefährden nun ihre Existenz.

Einer, dem es so geht, ist Josef Reimer. Der 38-jährige Familienvater steht auf seinem Feld am Blätterberg, hält grüne Maishalme in der Hand, die aussehen, als hätte sie ein Häcksler bearbeitet. Dabei war es die Natur selbst. "Das war meine Hoffnung, was hier liegt", sagt Reimer. Seinen Kollegen geht's kaum anders. Das Nachbarfeld, auf dem Gerste wuchs, ist ebenfalls ein Totalschaden. Die golfballgroßen Hagelkörner haben die Stängel samt dem wachsenden Korn regelrecht in den Boden gehämmert. Für Reimer und viele andere Landwirte bleibt nun nichts anderes, als die Felder umzuackern, neu auszusäen - und zu hoffen.

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