Furth im Wald Leichenhaus-Sanierung: Langsam wird's

In diesem neu geschaffenen Raum sollen nach der Fertigstellung die Särge mit den Verstorbenen würdevoll bis zur Beerdigung aufgebahrt werden. Foto: Th. Linsmeier

Die Sanierung des Leichenhauses auf dem Friedhof scheint eine Herausforderung zu sein, die es in sich hat: Zunächst stellte sich der Hausschwammbefall um ein Drittel umfangreicher heraus als zuvor angenommen. Dann verzögerte sich die aufwendige Dacheindeckung mit historisch originalgetreuen Fredeburger Schieferplatten, um dann kurz nach der Fertigstellung durch den Juni-Hagel schwer beschädigt zu werden. Zwischen 70.000 und 100.000 Euro wird der entstandene Sachschaden geschätzt.

Mittlerweile ist aber die Innensanierung ein großes Stück vorangeschritten.

Was fertig ist, was derzeit gemacht wird und was ansteht, erläuterte Michael Nachreiner vom Bauamt der Stadt der Chamer Zeitung. Die Bodenbelagarbeiten im Bereich des Sozialraumes und des Büros für den Friedhofswärter sowie im neuen Aufbahrungsraum konnten in der vergangenen Woche fertiggestellt werden. Die Putzarbeiten will man noch in dieser Woche abschließen, damit nach den Weihnachtsfeiertagen um Heiligdreikönig die Maler beginnen können. Danach erfolgen noch das Setzen der Türen sowie Reste der Elektroinstallation. "Dann ziehen wir rüber", erklärt Nachreiner und blickt auf den verhangenen Bereich, der derzeit die Baustelle von der Aussegnungshalle abtrennt.

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