Furth im Wald „Grenzfähnlein“ misst sich erstmals international

Der deutsche Meister der Spielmannszüge auf dem Weg nach Spanien: Vom 7. bis 12. Oktober tritt das Further "Grenzfähnlein" erstmals bei einem Wettbewerb auf internationaler Ebene an. Foto: Th. Linsmeier

Internationale Premiere für den Fuhrter Spielmannszug: Das "Grenzfähnlein" fliegt nach Barcelona und misst sich mit europäischer Konkurrenz.

Weiter, immer weiter - Der verbale Motivationsschub, der durch Oliver Kahn berühmt wurde, gilt auch für den Further Spielmannszug. Nach einem Konzert vor Papst Benedikt in Rom, vor dem Reichstag in Berlin, in Nancy in Frankreich und dem Marsch über die 5th Avenue in New York bei der Steuben-Parade setzt sich die "Weltreise" des musikalischen Aushängeschilds von Furth im Wald nun fort: Vom 7. bis zum 12. Oktober fliegt das "Grenzfähnlein" nach Barcelona.

In der Küstenstadt Malgrat de Mar wird der mehrfache bayerische und deutsche Meister Vereinsgeschichte schreiben. Denn das erste Mal in seiner knapp 60-jährigen Historie misst sich der Further Spielmannszug auf internationaler Ebene. Wie das zustande kam, was die Spielleute in Spanien erwartet und mit welcher Konkurrenz sie dort zu rechnen haben, das erfuhren sie am Freitagabend im Kolpinghaus.

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Dass sich hierbei um weitaus mehr als einen Ausflug, ein Konzert oder die Teilnahme an einem Festzug handelt, wird allein schon daran deutlich, dass es sich bei dem Ausrichter dieses Wettbewerbs um die World Association of Marching-Show-Bands (WAMSB) handelt. Musikzüge aus Deutschland, Polen, Italien, Malta und natürlich auch Spanien werden beim XVI. Festival International de Bandes de Musica Malgrat de Mar gegeneinander antreten. Roder: "Wir haben eine große Chance, auf internationaler Ebene einen guten Eindruck zu hinterlassen."

 
 
 

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