Ein erneut kräftiger Geldsegen prasselte in dieser Woche auf die Stadt Furth im Wald herab: Das bayerische Finanzministerium sichert der Grenzstadt 5,5 Millionen Euro als Stabilisierungshilfe zu. Wenn man weiß, dass die Städte Bad Kötzting und Waldmünchen jeweils "nur" 1,5 Millionen Euro erhalten und dass in der gesamten Oberpfalz insgesamt 36 Millionen Euro vergeben werden, darf durchaus von einem Freudentag die Rede sein. Vor allem auch, weil sich dadurch der Schuldenberg der Stadt auf einen Schlag halbiert.

Zwar war Bürgermeister Sandro Bauer am Donnerstag für eine Nachfrage nicht zu erreichen, jedoch verrät der Blick in den Haushaltsplan der Stadt folgendes: Der Schuldenstand betrug heuer 17,7 Millionen Euro. 6,40 Millionen Euro davon betreffen den Bau der neuen Kläranlage, dessen Kosten sowieso langfristig die Bürger zu bezahlen haben. Folglich bleiben 11,30 Millionen Euro. Die nun zugesagte Stabilisierungshilfe von 5,5 Millionen Euro muss komplett für den Schuldenabbau genutzt werden, wodurch sich dieser auf 5,8 Millionen reduziert und somit nahezu halbiert. Und warum bekommt Furth so viel Geld?

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