Furth im Wald Einst ein Wirtschaftsfaktor, heute vergessen

Josef Maier hat in mühevoller Arbeit eine kleine, alte Dampfmaschine wieder auf Vordermann gebracht. Foto: Seidl

Wer erinnert sich noch an Dampfmaschinen, die früher in Further Firmen in Betrieb waren? Wohl kaum jemand. Denn mit Beginn des 20. Jahrhunderts wurden sie durch Elektro- und Verbrennungsmotoren verdrängt. In der Grenzstadt jedoch nicht ganz. Zwei Dampfmaschinen waren noch bis vor wenigen Jahren im Besitz der ehemaligen Firma Eduard Ertl, die seit 1920 am Schießstättenweg eine Holzwarenfabrik betrieb.

Hergestellt wurden mit einer Vielzahl von Maschinen wie Bandsäge, Rundstabautomaten, Drechselmaschinen, Stanzen, Schleif- und Schälmaschinen Kisten, Spunde für Fässer, Kugeln, Spulen, Räder und sogar Stiefelknechte. Verwendet wurde nur Birkenholz, das in den Wintermonaten geschlagen wurde. Dadurch war es haltbarer, franste nicht aus. Denn nicht nur die verschieden großen Holzspulen mussten millimetergenau passen. Allein zehn Spezialfräsmaschinen für Spulen und der gesamte Maschinenpark sind heute noch im Besitz von Christian Ertl. Jede einzelne Spule musste mit einer besonderen Fräse und Stück für Stück in Handarbeit gefertigt werden. Eine Maschine für die automatische Herstellung von Spulen gab es damals nicht.

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