Furth im Wald "Das hätte auch anders enden können"

Hier spielte sich das groteske Ereignis ab. Nachdem sich der 25-Jährige in der Metzgerei Hastreiter ein Messer besorgt hatte, fuchtelte er damit auf der Bahnhofstraße herum. Dort nahm ihn dann eine Polizei-Streife kurze Zeit später fest. Er wurde anschließend ins Bezirksklinikum nach Regensburg gebracht. Foto: Th. Linsmeier

Es waren Minuten, die Erika Keml und ihre Mitarbeiterinnen sicherlich nie vergessen werden. Minuten, die sie so in den rund 25 Jahren, in denen sie in der Filiale der Metzgerei Hastreiter an der Bahnhofstraße arbeitet, ganz sicherlich noch nicht erlebt hatte - und auch nie erleben wollte: Ein offensichtlich unter Drogen stehender Mann schnappt sich ein Fleischermesser und bedroht damit einen anderen, der ihn aufhalten will.

Erst eine zur Hilfe gerufene Polizeistreife kann die Situation entschärfen. Zwar ein Ausnahmefall, jedoch auch der Höhepunkt eines Problems, das Anwohner seit längerem beobachten - verbunden mit einem weiteren Ärgernis. Bereits im Sommer vergangenen Jahres war die Chamer Zeitung mehrmals von Bewohnern der Bahnhofstraße angesprochen worden. Grund: Saufgelage in den transparenten Bushaltehäuschen gleich neben dem Zugang zum Bahnhof.

Belegt wurde dies auch mit Fotos, die uns über soziale Netzwerke zugeschickt wurden. Doch dem Ordnungsamt der Stadt schienen die Hände gebunden, wie damals dessen Leiter Toni Lauerer gegenüber der Chamer Zeitung betonte, denn das Grundstück, auf dem sich die Wartehäuschen befinden, gehöre der Bahn. Eine entsprechende Beschilderung, dass sich dort nur Reisende aufhalten dürften, fehle, was die Handhabe für die Polizei erschwere, hieß es.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 24. Januar 2018.

 
 

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