Furth im Wald Daniel Schmid zieht als Kaplan seine erste Bilanz

Sieht den Drachenstich mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge: Kaplan Daniel Schmid (35) fühlt sich in der Grenzstadt rundherum wohl. Auch könnte er sich vorstellen, im Festspiel mitzuwirken. Nur in einer Szene würde er dabei nicht auf der Bühne stehen, nämlich während des neuen Dialogs, in dem behauptet wird, nicht Jesus, sondern Judas sei ans Kreuz geschlagen worden. Foto: Th. Linsmeier

Der erste Eindruck täuscht selten. Das bestätigte sich bei Daniel Schmid wieder einmal. Bodenständig, lebenserfahren, tief im Glauben verwurzelt - so schätzte ich ihn ein, als ich den 35-jährigen Burglengenfelder Ende August als neuen Kaplan der Pfarrei "Mariä Himmelfahrt" kennenlernen durfte. Seitdem ist ein knappes halbes Jahr vergangen. Und meine erste Einschätzung bestätigt sich, als ich ihm zum Bilanzgespräch gegenüber sitze: Daniel Schmid ist angekommen, nicht nur in Furth im Wald, insbesondere in der Pfarrei und vor allem in seinem Amt.

"Das ist mein Traumberuf, so kann man es sagen", meint der Priester. Dabei schildert er, wie intakt das Further Pfarrleben ist, wo er gerne einkehrt und warum er den Drachenstich mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge sieht.

Schmid ist ein angenehmer Gesprächspartner. Er strahlt Ruhe aus. Seine Überzeugung bringt er mit klaren Sätzen, die meistens mit einem Lächeln enden, zum Ausdruck. Man merkt: Der gelernte Werkzeugmacher ist einer, der das Leben auch jenseits von Hörsälen kennengelernt hat.

Folglich nimmt man es ihm auch ab, wenn er betont, dass er sich in der Grenzstadt wohl fühlt. Und dazu trägt beispielsweise auch ein Besuch des "Ratskellers" (Kleber) bei, wo er bereits des Öfteren mit Ministranten oder aber auch Freunden von außerhalb Furth gesichtet wurde.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. Februar 2018.

 
 

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