Furth im Wald

Bundespolizei im Container


Die Unterkunft der Bundespolizei in Furth im Wald.

Die Unterkunft der Bundespolizei in Furth im Wald.

Von Redaktion idowa

Seit Montag hat die Bundespolizei den Dienstbetrieb am Revier in Furth im Wald wieder vollständig aufgenommen und ist damit rund um die Uhr Ansprechpartner vor Ort.

Die Schließung des Revieres an der Böhmerstraße vor mittlerweile über einem Jahr war notwendig geworden, weil in den alten Revierdiensträumen Schimmelpilzsporen festgestellt worden waren. Aus Fürsorgegründen hatte sich deshalb die Dienststellenleitung sowie die vorgesetzte Bundespolizeidirektion München für eine vorübergehende Schließung entschlossen. Die polizeiliche Sachbearbeitung fand in den letzten Monaten im knapp 20 Kilometer entfernten Waldmünchen, dem Sitz der Inspektion, statt. Die grenz- und bahnpolizeiliche Aufgabenwahrnehmung im Bereich Furth im Wald wurde ständig von Waldmünchen aus gewährleistet.

Da sich die erforderlichen Sanierungsmaßnahmen des Reviergebäudes als unwirtschaftlich erwiesen und die Planungen für einen Neubau im Stadtgebiet Furth im Wald derzeit laufen, hat sich die Bundespolizei in Abstimmung mit der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) für einen provisorischen Ersatzbau in Container-Bauweise entschieden. Nach Fertigstellung des Bauwerkes in unmittelbarer Nähe zum bisherigen Standort ist seit Montag die Zeit der beengten Platzverhältnisse in Waldmünchen vorbei. Die Kollegen in Furth im Wald können sich über einfache, aber zweckmäßige neue Räumlichkeiten an der Böhmerstraße freuen.

Die Bundespolizei in Furth im Wald ist weiterhin über die Telefonnummer 09973 8454-0 erreichbar.