Großalarm war am Montag um 11.48 Uhr für die Feuerwehren von Furth im Wald und Umgebung ausgelöst worden. Grund: Ein Brand im Biomasseheizwerk am Hierstetterweg in Grabitz. Aufgrund des Objekts hatte die Leitstelle Regensburg „B4“ ausgelöst, wodurch zwölf Wehren auf den Weg geschickt wurden. Beim Eintreffen der ersten Kräfte stellte sich heraus, dass sich der Brand noch in der Entstehungphase befindet.

Zuvor hatte der Junior-Chef des Biomasseheizwerks den Rauch entdeckt. Nachdem Löschversuche mit einem Wasserschlauch keine Wirkung zeigten, ließ er die Feuerwehren alarmieren. Atemschutz-Geräteträger suchten zunächst einen Zugang zum Brandherd, der sich im Fördersystem der Anlage befindet. Dabei galt es, so wenig Wasser wie möglich einzusetzen, um die Maschine nicht zu schädigen, zugleich aber den Brand abzulöschen. Mit Hilfe eines Radladers wurde zunächst die Hackschnitzelhalle geleert, anschließend der Bunker geräumt. So konnte Schritt für Schritt das vor sich hinglimmende Material abgelöscht worden.

„Wir haben das Feuer noch rechtzeitig erwischt“, bilanzierte abschließend Einsatzleiter Christian Scheuer, Kommandant der Further Wehr. Wäre der Brand durch den Junior-Chef nicht entdeckt worden, hätte die gesamte Anlage ein Raub der Flammen werden können. So sprach die Polizei-Inspektion am Ende von einem minimalen Sachschaden. „Am Gebäude selbst war kein Schaden feststellbar.“