Glimpflich endete am Samstagnachmittag ein Missgeschick auf dem Drachensee: Ein Schulungsboot des Segelclubs war in der Öbsbühler Bucht gekentert, woraufhin um 12.35 Uhr eine Armada an Rettungskräften samt Hubschrauber in Bewegung gesetzt wurde.

Wie von Matthias Moritz, dem Vorsitzenden des Segelclubs, zu erfahren war, sei das missglückte Manöver weniger dramatischer gewesen als es vielleicht vom Ufer her den Anschein hatte. Nachdem das Boot gekentert war, schwammen zwei Person ans Ufer des Sees, während das dritte Besatzungsmitglied beim umgekippten Segelboot blieb. "Normalerweise könnte dieses wieder von einer Person aufgerichtet werden." Passanten hatten jedoch den Bootsunfall beobachtet und die Leitstelle Regensburg alarmiert, wodurch unter anderem die Further DLRG, das BRK sowie die Feuerwehren Daberg, Eschlkam und Furth im Wald auf den Weg geschickt wurden. Diese brachten mehrere Boote ins Wasser, durch die das gekenterte Segelboot an die Anlegestelle geschleppt werden konnte. Ein ebenfalls alarmierter Rettungshubschrauber setzte am Drachensee erst gar nicht mehr zur Landung an. Denn verletzt wurde bei diesem Vorfall zum Glück niemand. Das Gute an diesem Einsatz: Es hat sich gezeigt, dass bei einem Notfall am Drachensee die Rettungskette hervorragend funktioniert.