Die Johannesbad-Gruppe investiert weiter kräftig in ihren Standort Furth im Wald. Das macht Peter Rehermann, Leiter des Therapie- und Rehabilitationszentrums für Abhängigkeitserkrankungen und Psychosomatik am Eichert, in einem Gespräch mit der Chamer Zeitung deutlich. Nach verschiedenen baulichen Verbesserungen in den vergangenen Jahren steht nun eine weitere Investition mit einem Gesamtvolumen von vier Millionen Euro an. Das Geld soll in einen Bettenneubau fließen.

Dieser wird im westlichen Teil des Klinikareals am Grabitzer Berg entstehen. Der Bauausschuss im Further Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung hierfür bereits die erste Weiche gestellt. Laut Rehermann war eigentlich geplant, heuer alles Baurechtliche und -planerische über die Bühne zu bringen, im kommenden Jahr dann die Bagger rollen zu lassen. Aufgrund der Corona-Pandemie habe sich dies jedoch verzögert. So werden - sofern die Rahmenbedingungen es zulassen - 2021 die Planungen vorangetrieben und die Genehmigungen eingeholt; voraussichtlich ein Jahr später starten dann die Baumaßnahmen.