Fund nach 4.500 Jahren Stephansposchinger Skelett war höchstens 40 Jahre alt

Das Skelett am Fundort Foto: Oliver Grimm

Dieser Mann ist auch nach rund 4.500 Jahren noch interessant: Ende März ist auf einem Bauernhof bei Stephansposching im Kreis Deggendorf ein Skelett aus der Glockenbecherkultur zwischen 2.600 bis 2.200 vor Christus entdeckt worden.

Und nicht nur das: Der Tote hatte zwei Pfeilspitzen und eine Armschutzplatte bei sich. Ein Krieger? Laut Kreisarchäologe Sven Fiedler in jedem Fall ein Mann, der "im Umgang mit Pfeil und Bogen geübt war". Ein Anthropologe hat das Skelett nun weiter untersucht.

Der Mann sei zwischen 25 und 35 Jahre alt gewesen, höchstens 40 Jahre - das teilt Fiedler auf Nachfrage mit. Auch seine Körpergröße lässt sich eingrenzen: Der Schütze war demnach zwischen 1,73 und 1,78 Meter groß. Wie aber kam er zu Tode? "Es konnte bis jetzt keine Todesursache festgestellt werden, die ihren Niederschlag am Knochen hinterlassen hätte. Somit muss diese offen bleiben", so Fiedler am Donnerstag.

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