Fünf Jahre nach Sturz im Hohenzollern Skistadion Sportlerin Lena Putz fordert Schadenersatz

2017 ging es bei einem Ortstermin im Landesleistungszentrum Arbersee um die Ursache für den Sportunfall. Diesen Montag wird in einem Zivilverfahren am Landgericht Deggendorf die Schadensersatzfrage geklärt. Foto: Archiv Maria Frisch

Im Jahr 2015 war es, als die damals 21-jährige Leistungssportlerin Lena Putz aus Hutthurm im Hohenzollern Skistadion am Arbersee wegen einer Fräskante stürzte, sich verletzte und ihre Karriere nicht mehr fortsetzen konnte. Es folgten etliche Verhandlungstage und schließlich im Jahr 2017 nach einem Ortstermin die Einstellung des Verfahrens gegen eine Geldauflage. Am Montag nun befasst sich das Landgericht Deggendorf mit den zivilrechtlichen Forderungen der Frau.

Ende August 2015 stürzte die Sportlerin im Skilandesleistungszentrum Arber, welches von der Arberland Betriebs gGmbH betrieben wird. Auf der Rollerstrecke fiel sie mit einer Geschwindigkeit von rund 50 Stundenkilometern, weil eine Fräskante quer über die Bahn verlief. Putz verletzte sich an Elle und Speiche, brach sich das linke Handgelenk, riss sich Bänder und Sehnen am linken Daumen. Der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung stand im Raum. Vier Angeklagte mussten sich vor Gericht verantworten. Ein Abteilungsleiter und ein Bauleiter einer Baufirma, die Fräsarbeiten durchgeführt hatte, ebenso zwei Männer, die zur Zeit des Unfalls bei der Bundeswehr dienten und zu Mäharbeiten im Landesleistungszentrum abgestellt waren.

Weitere Artikel

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading