Führungswechsel in Dingolfing 40 Jahre leitete er das Ordnungsamt

Stabwechsel: Werner Petschko übergibt an Judith Forster. Foto: Christine Daxl

Das Ordnungsamt ist das Aushängeschild einer Kommune. Ausweis, Geburtsurkunde, Hochzeit oder Todesfall: Hier "menschelt" es wohl am meisten im Rathaus. Seit mehr als 40 Jahren war Werner Petschko Leiter des Ordungsamtes. Nun geht er in den wohlverdienten Ruhestand. Im Gespräch mit dem "Dingolfinger Anzeiger" blickt er auf die vergangenen vier Jahrzehnte zurück und lobt seine Nachfolgerin Judith Forster.

Herr Petschko, was wird Ihnen durch den Kopf gehen, wenn Sie am morgigen Freitag das letzte Mal aus dem Rathaus gehen?

Werner Petschko: "Aus is und gar is, und schad is, dass's wahr is" - dieser Ausspruch vom Monaco Franze hat einen großen Funken Wahrheit für mich, wenn ich das letzte Mal die Karte durch das Zeiterfassungsgerät ziehe. Auch Gertrud Schwimmbeck vom Bürgerbüro geht heute nach 34 Jahren den gleichen Weg. Sie war mir neben den allgemeinen Arbeiten gerade bei Bekanntmachungen, Versteigerungsvorbereitungen oder beim Mittefastenmarkt eine große Hilfe. Ich bin gerne in die Arbeit gegangen, am Schluss hatte ich ein sehr gutes und harmonisches junges Team, das ich sehr schätze. Und wenn die Arbeit über 40 Jahre lang mein Leben, immerhin zwei Drittel davon, taktete, dann ist die Freiheit einer Pension doch ein großer Schritt in die nächsten Lebensabschnitte. Ich sage bewusst Abschnitte, weil ich mir schon noch verschiedene aktive Ausgestaltungen der persönlichen Zukunft vorstelle. Der Gedanke von heute auf morgen nicht mehr verantwortlich zu sein, ist für mich erst noch gewöhnungsbedürftig, hat sich aber in den letzten Wochen der Übergangsvorbereitung doch sehr gebessert.

 

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