Frontenhausen Das Summen der Bienen darf nicht verstummen

Mehrere Besucher folgten dem interessanten Vortrag. Foto: Redaktion

Weltweit ist eine Verschlechterung der Gesundheit und ein dramatisches Sterben der Honigbienen festzustellen.

Im Rahmen der Frühjahrsversammlung des Bienenzuchtvereins Frontenhausen referierte der seit 30 Jahren aktive Imker und Naturschützer Johannes Selmansberger über die dramatische Situation der Bienen in der heutigen Zeit und welche Auswirkungen sich daraus für den Menschen ergeben. Zu Beginn des Vortrags informierte Johannes Selmansberger über die Geschichte der Honigbiene und berichtete interessante Tatsachen, wie beispielsweise, dass die Flügel einer Biene pro Sekunde bis zu 280 Mal schlagen – und das bei einem Körpergewicht von nur 0,1 Gramm.

Im weiteren Verlauf des Abends ging er näher darauf ein, welchen Stellenwert die Biene heute einnimmt und bezog sich dabei nicht nur auf den deutschen Pro-Kopf-Verbrauch von 1,2 Kilogramm Honig pro Jahr – ein Bedarf, den die Deutschen Imker heute nur noch zu 20 Prozent decken können. 80 Prozent des Honigs müssen demzufolge importiert werden. Außerdem erklärte Selmansberger, dass 80 Prozent der Blüten weltweit durch Insekten bestäubt werden und davon 85 Prozent auf das Konto der Honigbiene gehen. Das führt schließlich zu einer enormen Abhängigkeit der Nahrungsversorgung von den Honigbienen.

Den vollständigen Artikel lesen Sie ab sofort auf idowa+ oder am Montag, 5. März, im Dingolfinger Anzeiger. 

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