Clara Scharl ist Mitglied bei „Fridays for Future“ (FFF) Landshut. Im Gespräch mit der Freistunde erzählte sie, was sich bei FFF in den Ferien getan hat. „Die Angst, dass die Bewegung einschläft, war sehr groß“, sagt sie. Doch dann trafen sich alle Gruppen zu einem Sommerkongress in Dortmund. Das habe die Motivation wieder gepusht.
Doch sollen die Demonstrationen ewig weitergehen? „Ja“, sagt Clara, „zumindest bis die Politik handelt.“ Die Bewegung will nicht in einer Partei aufgehen, etwa bei den Grünen. „Wir wollen bewusst eine außerparlamentarische Opposition beiben“, erklärt Clara. Die Grünen sind in den Augen von FFF zu wenig radikal. Für „Fridays for Future“ ist die Partei dennoch wichtig, um ihre Ziele zu erreichen.
Manche Klimaschützer sind bereit, radikaler zu werden. Auch Clara. Sie engagiert sich bei der Bewegung „Extinction Rebellion“ (ER), die zivilen Ungehorsam anwenden will. Dazu gehören Straßenblockaden. ER kommt aus London. Dort hat sie im November 2018 Brücken über die Themse blockiert und damit den Verkehr lahmgelegt.