Bundesliga Volles Haus in Köpenick: Stimmungshit Union gegen Köln

Beim Spiel gegen den 1. FC Köln wird das Stadion An der Alten Försterei unter voller Auslastung ausverkauft sein. Foto: Andreas Gora/dpa

Die Kölner Bundesliga-Bilanz gegen Union könnte schlechter kaum sein. Der erste Sieg soll her. Dort, wo sie FC-Coach Baumgart noch immer lieben. Das ausverkaufte Stadion verspricht Atmosphäre.

Es wird ein Stimmungsspiel. Es ist alles vorbereitet für die Rückkehr des einstigen Publikumslieblings. Erstmals seit November vergangenen Jahres wird das Stadion An der Alten Försterei unter voller Auslastung ausverkauft sein, sprich über 22.000 Zuschauerinnen und Zuschauer.

"Das ist ein reines Fußballstadion, da wird es von Beginn an heiß hergehen", prophezeite Trainer Steffen Baumgart. Mit dem 1. FC Köln wird der 50-Jährige am Abend (20.30 Uhr/DAZN) beim 1. FC Union Berlin antreten. In Köpenick genießt der Ex-Spieler der Eisernen noch immer höchstes Ansehen.

Die Ausgangssituation

Gastgeber Union will endlich die 40-Punkte-Marke schaffen, Ziel Nummer eins in dieser Saison. 38 Zähler sammelte die Mannschaft von Trainer Urs Fischer bisher. Trend zuletzt allerdings: stagnierend. Von den sieben Spielen seit dem Weggang von Max Kruse Ende Januar zum VfL Wolfsburg gingen fünf verloren, eins endete remis, einen Sieg holten die Berliner. Platz neun in der Tabelle, 38 Punkte und damit zwei Zähler und zwei Plätze schlechter als die Gäste vom Rhein. Gegen die Unioner konnten die Kölner noch nie in der Bundesliga gewinnen, allerdings spricht ein anderer Trend für die Baumgart-Mannschaft: Nur eine Niederlage in den vergangenen acht Auswärtsspielen.

Das Personal

Union muss den Ausfall von Stammkeeper Andreas Luthe verkraften. Muskuläre Probleme. Für ihn wird - nicht zum ersten Mal in dieser Spielzeit - Frederik Rönnow ins Tor rücken. In der Offensive fehlt Anthony Ujah - krank. Bei den Kölnern muss ein Quartett passen: Benno Schmitz, Timo Horn und Kingsley Schindler sind angeschlagen oder krank, Ondrej Duda ist gelbgesperrt.

Die Besonderheit

Steffen Baumgart ist im Herzen auch immer noch ein Unioner. Von 2002 bis 2004 spielte er in Köpenick, die Familie hat ihren Lebensmittelpunkt weiterhin dort. Die Fans haben nie vergessen, mit welchem Einsatz der damalige Stürmer Baumgart sich Spiel für Spiel aufgeopfert hat. Und mit seinem Kollegen Fischer, sechs Jahre älter, pflegt Baumgart auch ein sehr gutes Verhältnis, ob per Telefon, Kurznachricht oder vis-à-vis wie beim nun bevorstehenden Wiedersehen.

Das Zitat

"Das ist schon ein bisschen viel, aber danke, Steffen, für dieses Kompliment." (Urs Fischer über die Aussage von Kollege Baumgart, dass der Schweizer der besten Trainer sei, den es gebe)

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 
 
 

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