Freistaat stärkt Gemeinden Hohe Schlüsselzuweisungen für die Region Landshut

Es fließen wieder hohe Schlüsselzuweisungen in die Region Landshut. Foto: Monika Skolimowska

"Die Kommunen können sich auf den Freistaat Bayern verlassen - das machen die hohen Schlüsselzuweisungen erneut deutlich, die in unsere Region Landshut fließen", freut sich CSU-MdL Helmut Radlmeier vor dem Hintergrund von rund 72,6 Millionen Euro, die die Stadt Landshut, der Landkreis und die Gemeinden des Landkreises erhalten.

"Gerade auch in diesen schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie ist der Freistaat Bayern eine starke Stütze unserer Kommunen", betont Radlmeier und auch seine CSU-Kollegin Dr. Petra Loibl stößt ins gleiche Horn. Mit 25,915 Millionen Euro erhält die Stadt Landshut die höchste Summe unter den kreisfreien Städten Niederbayerns. Auch die Summen, die an den Landkreis Landshut (rund 24,3 Millionen Euro) und die Landkreis-Gemeinden fließen (rund 22,4 Millionen Euro) haben sich erneut gegenüber dem Vorjahr erhöht, freuen sich die Landtagsabgeordneteen. Für die SPD-Abgeordnete Ruth Müller eine zwar geringe, aber willkommene Steigerung in der Corona-Krise. Die SPD-Frau sprich von einer "durchwachsene Entscheidung" bei den Schlüsselzuweisungen und rechnet die einzelnen Zuweisungen für die SPD-Bürgermeister vor.

Landesweit werden vier Milliarden Euro verteilt

Landesweit stehen 2022 für die Schlüsselzuweisungen vier Milliarden Euro zur Verfügung. Das sind 67 Millionen Euro mehr als im vergangenen Jahr (plus 1,7 Prozent). "Wir müssen die Investitions- und somit die Zukunftsfähigkeit unserer Kommunen erhalten. Es ist ein wichtiges Signal, dass der kommunale Finanzausgleich 2022 um 244,6 Millionen Euro oder 2,4 Prozent auf eine Rekordhöhe von 10,56 Milliarden Euro steigt", betont MdL Helmut Radlmeier.

"Zudem mildern wir bei den bayerischen Kommunen die teilweise weiterhin hohen Verluste bei der Gewerbesteuer durch die Corona-Krise", so die Politiker. Der Freistaat stelle hierzu 330 Millionen Euro zur Verfügung. Für eine schnelle Hilfe werde noch im Jahr 2021 eine Abschlagszahlung von 200 Millionen Euro ausgezahlt.

Das sind die Schlüsselzuweisungen für die Gemeinden: 

  • Adlkofen: 1.051.576 Euro
  • Aham: 233.964 Euro
  • Altdorf: 1.728.788 Euro
  • Altfraunhofen: 565.620 Euro
  • Baierbach: 109.336 Euro
  • Bayerbach: 254.560 Euro
  • Bodenkirchen: 444.912 Euro
  • Bruckberg: -
  • Buch a. Erlbach: 765.776 Euro
  • Eching: -
  • Ergolding: -
  • Ergoldsbach: 2.643.220 Euro
  • Essenbach: -
  • Furth: 900.208 Euro
  • Geisenhausen: -
  • Gerzen: 623.320 Euro
  • Hohenthann: 808.492 Euro
  • Kröning: 742.788 Euro
  • Kumhausen: -
  • Neufahrn i.NB: 897.052 Euro
  • Neufraunhofen: 449.912 Euro
  • Niederaichbach: 88.680 Euro
  • Obersüßbach: 412.820 Euro
  • Pfeffenhausen: 1.213.024 Euro
  • Postau: 499.652 Euro
  • Rottenburg: 2.104.852 Euro
  • Schalkham: 405.496 Euro
  • Tiefenbach: 617.672 Euro
  • Velden: 2.234.992 Euro
  • Vilsbiburg: 613.280 Euro
  • Vilsheim: 790:180 Euro
  • Weihmichl: 495.060 Euro
  • Weng: 361.468 Euro
  • Wörth a. d. Isar: -
  • Wurmsham: 302.104 Euro
  • Zusammen: 22.358.804 Euro
  • Stadt Landshut: 25.915.248 Euro

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