Freising Chemikalien-Alarm an der TU: Kontrollierte Sprengung

In der Freisinger Außenstelle der TU München musste am Mittwochvormittag eine Chemikalie kontrolliert gesprengt werden. Der dramatische Einsatz endet zum Glück ohne Verletzte oder größere Schäden. (Symbolbild) Foto: dpa

In der Freisinger Außenstelle der TU München musste am Mittwochvormittag eine Chemikalie kontrolliert gesprengt werden. Der dramatische Einsatz endet zum Glück ohne Verletzte oder größere Schäden. 

Was war passiert? Eine Chemikalie, die in dem Gebäude lagerte, war aufgrund einer chemischen Reaktion nicht mehr gebrauchs- und transportfähig. Konkret handelte es sich laut Polizei um etwa 250 Mililiter Tetrahydrofuran, bei denen sich in der Flasche ein Bodensatz gebildet hatte. Bei einer Erschütterung hätte so Explosionsgefahr bestanden. Deswegen wurde beschlossen, die Chemikalie vor Ort kontrolliert zu sprengen. Dafür wurden die umliegenden TU-Gebäude in einem Radius von etwa 150 Metern evakuiert. Auch die nahen Fuß- und Radwege sowie die Thalhauser Straße wurden gesperrt. Wohngebäude waren von der Maßnahme nicht betroffen. Generell hielt sich die Anzahl der betroffenen Personen aufgrund der Semesterferien in Grenzen. 

Die Chemikalie wurde schließlich auf einer Grünfläche in einem etwa zwei Meter tiefen Loch mit Sprengstoff kontrolliert zerstört. Eine Gefahr für die Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt. Lediglich der Knall der Explosion war weithin zu hören. Verletzt wurde bei dem Einsatz niemand, nur eine Fensterscheibe des Gebäudes wurde durch die Druckwelle der Explosion beschädigt. Der Sachschaden dürfte etwa 100 Euro betragen.

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