Freischreiben Yoga, das ist doch nur rumsitzen und „Omm“ schwafeln – oder?

Yoga ist aus Kathrins Alltag nicht mehr wegzudenken. Foto: privat

Falsch, weiß Kathrin Weber (20). Die Freischreiben-Autorin, die aus Bogen kommt und in Wien studiert, macht selbst regelmäßig Yoga und ist begeistert. Warum? Das erklärt sie hier.

Endlich haben wir es geschafft. Der Winter ist vorbei, der Frühling zeigt sich von seiner schönsten Seite und auch der Sommer lässt nicht mehr lange auf sich warten. Doch genau diese Tatsache bringt viele von uns wie jedes Jahr zu einem leidigen Thema: der Bikinifigur. Bevor wir uns also in kurze Hosen und Badeklamotten schmeißen, wollen viele noch ein paar Pfunde purzeln lassen und fit für die Saison werden. Ganz vorne mit dabei sind daher diverse Crash-Diäten oder Trendsportarten wie das immer beliebter werdende Yoga. Doch dieses Yoga – ist das nicht nur etwas für Frauen und Hippies?

Die innere Ruhe finden und sich wie eine Brezel zu verbiegen, sind nur wenige Aspekte, über die besonders von Männern hinsichtlich dieses Trends immer wieder gelacht wird. Somit hat Yoga immer wieder mit vielen Vorurteilen zu kämpfen und zählt für viele nicht wirklich als Sport. Doch ganz im Gegenteil: Ich selbst habe diese Sportart vor längerer Zeit für mich entdeckt und durfte ihre Ursprünge in einem Kurs in Südindien kennenlernen. Natürlich war der Muskelkater für den nächsten Tag schon vorprogrammiert, doch seitdem ist es für mich kaum mehr wegzudenken. Eine kurze Auszeit

Yoga verbessert die Haltung, die Beweglichkeit und lindert Stress. Das ist vielen wohl bekannt. Ganz besonders der letzte Punkt zeigt sich für mich immer wieder im Alltag. Auch nur etwa 30 Minuten Yoga bewirken wirklich wahre Wunder auf Körper und Geist. Denn durch volle Konzentration und eine bewusste Atmung gönnt man sich damit eine kurze Auszeit und fühlt sich hinterher deutlich vitalisierter. Das Ergebnis? Ein freier Kopf und neu gewonnene Energie. Ganz besonders in der Prüfungszeit ist das genau die Art der Ablenkung, die sich für mich bewährt.

Doch neben diesem Entspannungseffekt sollte man auch die körperliche Anstrengung bei Yoga definitiv nicht unterschätzen. In vielen verschiedenen Haltungen, vom Beginner bis zum Profi, kann jeder einen eigenen Schwierigkeitsgrad wählen und den natürlich im Laufe der Zeit auch steigern. Auch können somit gezielt bestimmte Muskelgruppen trainiert werden. Der „herabschauende Hund“ stärkt beispielsweise Schultern und den unteren Rücken, während der „Krieger“, ausgeführt in unterschiedlichsten Variationen, die Beinmuskulatur beansprucht. Kein Wunder also, dass ich nach meinem ersten richtigen Yoga-Kurs Muskeln gespürt habe, von denen ich bis zu diesem Zeitpunkt nicht einmal wusste.

Schnell habe ich also gemerkt, dass Yoga alles andere ist als nur esoterischer Hokuspokus und eine der vielseitigsten Sportarten, die ich bisher kennenlernen durfte. Der große Vorteil ist zudem, dass sich die Haltungen super einfach in jedem noch so stressigen Zeitplan einbringen und vor allem auch zu Hause leicht nachahmen lassen, solange man diese einmal richtig gelernt hat. Seitdem ich damit angefangen habe, fühle ich mich wirklich besser. Insgesamt. Von Kopf bis Fuß. Wer also noch auf der Suche nach einem Sport ist, egal ob für die Bikinifigur oder längerfristig, dem kann ich nur empfehlen, Yoga eine Chance zu geben. Denn was gibt es zu verlieren? Im besten Fall höchstens ein paar lästige Pfunde.

Übrigens: Freischreiben-Autorin Kathrin betreibt unter „kathrin we“ einen Youtube-Channel. Dort teilt sie Videos zu Beauty-, Fashion- und Lifestyle-Themen.

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